Wehrt Euch! – Kapitel 5: Was kostet die Meinung eines Politikers?

Rainer Kahni  gen. Monsieur Rainer

Wehrt

Euch !

Ein unappetitliche Melange aus dem Kapital, den Medienzaren und deren Marionetten in den Parlamenten greift immer unverfrorener nach der Macht im Staate. Ihre Entscheidungen stossen bei der Bevölkerung auf immer mehr Unverständnis. Groll und Unmut machen sich breit. Die Mächtigen machen sich Sorgen. Denn das Volk ist so wehrlos nicht, wie man überall besichtigen kann. Greift der Freiheitswille der Menschen bald auf Europa über? Der Ruf schallt durch die Lande: WEHRT EUCH!

www.monsieurrainer.com

Monsieur Rainer schreibt zeitgeschichtliche Dokumentationen und Politthriller, die auf tatsächlichen Ereignissen beruhen. Mit diesem neuen Buch schliesst er nahtlos an seine beissenden Sachbücher STAATSSTREICH VON OBEN ( 2006) und DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE ( 2011) an.  In dem kleinen Büchlein WEHRT EUCH steht alles, was der zornige Bürger wissen muss!

zukunft4deutschland: Liebe Leser, macht Sie das bisher Veröffentlichte  von Rainer Kahni nicht unglaublich zornig? Bringt er die politischen Verhältnisse in Deutschland nicht genau auf den Punkt?  Ich darf dem heutigen Kapitel 5 ein von Rainer Kahni ausgesuchtes  Zitat Prof. Dr. Hans Hermann von Arnims voranstellen:
„Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat, er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat, er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.

Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem freien Willen der Bürger hervorgegangen!“
Prof.Dr. Hans Herbert von Arnim

Professor für öffentliches Recht und Verfassungsrecht

Kapitel 5

Was kostet die Meinung eines Politikers?

In Japan droht eine apokalyptische nukleare Katastrophe. Zunächst waren die deutschen Politiker geschockt, dann funktionierten jedoch sehr schnell wieder ihre Reflexe. Allerorten hörte man die üblichen Beschwichtigungen. Doch irgendwie mag dieser „treulose Urnenpöbel“ den Ritualen der Politiker nicht mehr folgen. Spätestens jetzt verspüren Deutschlands Politstrategen, dass die alten Parolen nicht mehr ziehen.

Was viel schlimmer als diese ganzen “unangenehmen” Vorgänge in Japan sind, ist die Tatsache, dass Landtagswahlen in Baden-Württemberg vor der Türe standen. Was denkt sich da vielleicht das Politikergewächs? Ich phantasiere einmal:

„Was interessiert mich Japan, sollen die Japaner doch in ihrem nuklearen Saft verbraten, es geht um etwas viel Wichtigeres, viel Höheres, ein viel größeres Ziel: Unsere Macht! Herrgott, die Menschen wollen uns nicht mehr glauben, sie laufen in Scharen zur Opposition über und wir können nichts dagegen tun. Was machen wir jetzt? Wir haben doch keine Alternativen. Unser Stuhl im Amt ist doch alternativlos! Wer beschäftigt uns denn sonst? Die Atomlobby vielleicht? Wohl nicht, wenn die jetzt ihre Schrottmeiler schliessen müssten. Was bleibt uns dann noch? Wir wechseln einfach unsere Meinung!“

Was kostet die Meinung eines Politikers? Wenig, wenn es um etwas Höheres geht: um die Macht!

Wir werden jetzt einfach grün. Und zwar noch grüner als das Original. Vorsicht vor der schwarzen Witwe! Wenn sich eine Partei mit der einlässt, wird sie erst marginalisiert und dann gefressen. Beispiel SPD und FDP. Und nur so sind die neuesten Kehrtwendungen der Politiker zu verstehen:

Schlagzeile in SPIEGELONLINE

ZITAT:

“Die Regierung Merkel denkt nun doch über ein Aussetzen der Laufzeitverlängerung nach.  Stuttgart/Berlin – In der deutschen Politik bröckeln wegen der drohenden nuklearen Katastrophe in Fernost alte Fronten im Streit um die Zukunft der Atomkraft. Kurz vor dem Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 27. März wächst in der Debatte der Druck auf Schwarz-Gelb – jetzt erwägt die Regierung sogar eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung. Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) schloss in ein Moratorium nicht aus. „Wir brauchen auch eine neue Risikoanalyse“, sagte er weiter. Die Sicherheit habe Vorrang vor Wirtschaftsinteressen, sagte der FDP-Chef. Der ehemalige Wirtschaftsminister Rainer Brüderle plädierte sogar dafür, ein schnelleres Umsteuern auf regenerative Energien zu prüfen. Die Frage nach der Kohleenergie stelle sich neu. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) forderte, das Restrisiko von AKW neu zu bewerten.

Zuvor hatten immer mehr Politiker aus Union und FDP ein Umdenken gefordert. „Ich schließe gar nichts aus“, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) im Deutschlandfunk auf die Frage nach einem Abschalten von Anlagen.“

ZITAT ENDE

In Brüssel erklärte der EU – Kommissar für Energiefragen Günther Öttinger der Presse wörtlich :

„I was schockt abaut dis szenario in Tschäpän end I dink we all mast dink abaut a neue Schträtegtschie!“

Stellt sich uns allen nur noch eine einzige Frage: Wieviel kostet die Meinung eines Politikers? Muss man weinen über so einen Abgrund an Schmutz, Heuchelei und Scheinheiligkeit oder soll man diese scheinbaren Marionetten der Atom–Lobby nur noch auslachen?

Es ist die Stunde der Heuchler und Scheinheiligen!

Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott!

(Theodor Körner)

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Über Regina Drescher

Absolventin der Humboldt- Universität Berlin 1984 als Diplom-Ingenieurin. Ausbildung als Betriebsleiter. Ein Semester angewandte Psychologie. Erfahrung als Sozialarbeiterin, Bereich Jugendclubs. Ausgestattet mit rationalem Denkvermögen und emotionalen Eigenschaften. Dies ermöglicht mir eine gewisse soziale Kompetenz und Liebe zur Natur, den respektvollen Umgang mit ihr und den Wunsch nach Schutz vor weiterer Zerstörung des Menschen für alle Lebewesen.
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