Ein insolventes Unternehmen, ver.di, soziale Parteien, das Wahljahr 2012 und- der ESM

Wen wundert es- die Länder-Bürgschaft über 70 Mio Euro Kredit an die Schlecker-Transfer-Gesellschaft ist gescheitert. Schön wärs gewesen. Staatliche Kosmetik zum Aufpolieren der Insolvenzmasse? Sozialsignal im Wahljahr? Die Gewerkschaft ver.di, die Gute, kämpft für die „armen Schleckerfrauen“, die zwar einen Betriebsrat haben, aber gewerkschaftlich kaum organisiert sind, weil nicht gern gesehen von Familie Schlecker? Wem geht es tatsächlich um die Mitarbeiterinnen? Kein Wunder, denn das Unternehmen Schlecker muss den Kredit  für die Transfergesellschaft schließlich zurückzahlen. Unwägbarkeiten können sich weder die Länder noch der Bundeshaushalt leisten. Ein Topf ohne Boden wie der Euro-Rettungsschirm in einer Größenordnung von 800 Mrd bis 1000 Mrd Euro ist zu füllen!

„Wir werden gegen die Kündigungen klagen, wir werden weiter kämpfen wie bisher. Wir haben uns alles hart erarbeiten müssen.Wir sind Enttäuschung gewohnt.“ Sagt Christel Hoffmann, Gesamtbetriebsratschefin bei Schlecker, über das Scheitern der Transfergesellschaft. DAS ist die Lage vieler Arbeitnehmer in Deutschland!

Aber keine Sorge, liebe 11000 gekündigte MitarbeiterInnen, die Deutsche Wirtschaft boomt, die Arbeitsämter und jede Menge offene Verkäuferinnen-Stellen warten auf Euch, jedenfalls nach den Worten der Herrn Rösler und Brüderle.

Die reine Marktwirtschaft richtet`s. Steuergeschenke für Hoteliers- ja,  Milliardenschwere Rettungsschirme für Groß-Banken und die möglichst schnell- ja.

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Über Regina Drescher

Absolventin der Humboldt- Universität Berlin 1984 als Diplom-Ingenieurin. Ausbildung als Betriebsleiter. Ein Semester angewandte Psychologie. Erfahrung als Sozialarbeiterin, Bereich Jugendclubs. Ausgestattet mit rationalem Denkvermögen und emotionalen Eigenschaften. Dies ermöglicht mir eine gewisse soziale Kompetenz und Liebe zur Natur, den respektvollen Umgang mit ihr und den Wunsch nach Schutz vor weiterer Zerstörung des Menschen für alle Lebewesen.
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